Ministerin Margit Conrad überbrachte Ökopreis
Hoher und seltener Besuch am 24. Juni 2004 in Hattgenstein: Umweltministerin Margit Conrad besuchte Hattgenstein und überreichte dem frisch wiedergewählten Bürgermeister Rudi Gordner eine Urkunde und damit dem mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis für "vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde".
In Ihrer Rede lobte sie ausdrücklich die intakte Dorfgemeinschaft und die vielen ökologischen Leistungen, wie die umfangreichen Baumpflanzungen, die Biotopwiesen und die zahlreichen Flachmulden.
Neben den beiden Solisten Christine von der Burg (Flöte) und Christine Rink (Klavier), die die Feierstunde eröffneten, umrahmte der Gemischte Chor das Programm. Viel Applaus und Sympathie ernteten die Hattgensteiner 5 - 10 jährigen, die in einem sehr lebhaft vorgetragenen kleinen Schauspiel die Sorgen und Nöte der Tier- und Pflanzenwelt darstellten. Vorher hatten bereits der Landtagsabgeordnete H.J. Noss, Landrat Axel Redmer, Verbandsbürgermeister Manfred Dreier und der Schwollener Ortsbürgermeister Hahnefeld ihre Glückwünsche ausgesprochen.
Nachdem die Ministerin Bürgermeister Gordner die Urkunde stellvertretend für die Dorfgemeinschaft überreicht hatte, durfte sie in dem neu angelegten Vorgarten am Gemeinschaftshaus einen Baum pflanzen. Übrigens nicht der erste "prominente" Baum in Hattgenstein: Conrads Vorgängerin Klaudia Martini pflanzte bereits am 22.03.1993 eine Eiche am Ortsausgang Richtung Oberhambach. Damals hatte Hattgenstein ebenfalls den Ökopreis verliehen bekommen.
Beim abschließenden Imbiss durften die Gäste sich mit leckeren Häppchen stärken, die Hermann Möhnen mit Familie in stundenlanger Arbeit angefertigt hatte.
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