Jugend erlebte Heimatgeschichte

Karl I. von Birkenfeld schickte Nachrichten

Treffen vorm Gemeinschaftshaus
Holger liest den ersten Brief vor
die Kinder übernehmen Rollen

mit der Kutsche durch den Wald
Zeltaufbau auf der Burg
Sonnenuntergang

Abendessen
Marshmellows braten
Langschläfer Holger
Frühstück
Tauziehen
Wettspiele
Abschlussgrillen mit den Eltern

Zum zweiten Mal veranstaltete der Verein Hattgenstein Natürlich! e.V. am ersten Ferienwochenende ein Kinder- und Jugendcamp. Dieses Mal stand das Camp unter dem Motto „Jugend erlebt Geschichte“. 17 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren – einige davon auch aus Nachbarorten – erlebten zunächst eine Fahrt mit der Pferdekutsche von Hattgenstein bis in den Schönen Wald hinter der Heinrich-Hertz-Kaserne. Von dort aus ging es zu Fuß weiter bis zur Burg Birkenfeld, wo dann die Zelte aufgeschlagen wurden. Auf dem gesamten Weg zur Burg, brachte Jugendbeauftragter Holger Konrad den Kindern die Geschichte der Burg Birkenfeld von den Sponheimern bis zur Neuzeit näher. Dabei schlüpfte jedes Kind zunächst in die Rolle einer Person, die irgendwann einmal in der Geschichte der Burg vorkam. Unterwegs fand die Gruppe dann verschiedene, teilweise bebilderte Nachrichten von Pfalzgraf Karl I., in denen die Historie ihrer Heimat kindgerecht beschrieben wurde. Durch die vorher verteilten Rollen brannte jetzt jedes Kind darauf, herauszufinden welchen Einfluss die einzelnen Personen auf den Lauf der Geschichte nahmen. Ein später auf der Burg vorbereitetes Quiz zeigte, dass von diesem „Geschichtsunterricht der etwas anderen Art“ sehr viel in Erinnerung geblieben ist.

Vorsitzende Christine von der Burg und Kassenwart Klaus Moßmann freuten sich, dass das Camp erneut völlig kostenlos angeboten werden konnte. Der Verein, der es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, den Bürgern die Natur mit ihren Gesetzmäßigkeiten wieder näher zu bringen, legt auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders hohen Wert.

Die große Begeisterung für das Kinder- und Jugendcamp zeigte sich anhand der vielen Vereinsmitglieder und Eltern, die sich dem Camp anschlossen und den unermüdlich tätigen Vorstandsmitgliedern Annemarie und Egon Jüngst bei der Versorgung der großen und kleinen Teilnehmer halfen. Eine ähnliche Veranstaltung ist auch wieder für das nächste Jahr geplant – Termin wird wohl wieder das erste Ferienwochenende sein.

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