Der
Verein Hattgenstein Natürlich e.V., der es sich unter anderem zur Aufgabe
gemacht hat, den Bürgern die Natur mit ihren Gesetzmäßigkeiten wieder näher
zu bringen, veranstaltete am ersten Ferienwochenende ein Kinder- und Jugendcamp
im Leiseler Wald. 21 Kinder zwischen vier und zwölf Jahren – darunter auch
Feriengäste aus dem Rheinland und Norddeutschland – machten sich zunächst zu
einer Art Schnitzeljagd auf den Weg. Dabei waren verschiedene Fragen zu
beantworten, welche die Kinder dann zu einem verborgenen Schatz führten. Dieser
war am Jagdhaus Leisel versteckt, wo dann auch die Zelte aufgeschlagen wurden.
Nachdem auf einem großen Lagerfeuer Würstchen gegrillt worden waren, warteten
Vereinsmitglied Klaus Moßmann und Förster Udo Schönwetter zunächst mit einem
Nagelwettbewerb auf die Teilnehmer. Nach Einbruch der Dunkelheit hieß es dann,
Tierstimmen zu erraten. Egon Jüngst imitierte verschiede heimische Waldbewohner
und die Kinder verblüfften die Erwachsenen teilweise mit ihren Kenntnissen.
Der
anstrengende erste Tag bewegte die Camperinnen und Camper dann von ganz alleine
zu ihren Schlaflagern und der Sonntagmorgen begann mit einem, von Christine von
der Burg und Annemarie Jüngst vorbereiteten, leckeren Frühstück.
Frisch gestärkt wurden die Zelte wieder abgeschlagen, und die Wandergesellschaft machte sich auf den Weg zum Grillplatz am Leiseler Sportplatz, der von der dortigen Gemeinde freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Dort hatte man die Eltern zum gemeinsamen Abschlussgrillen eingeladen und die Kinder tobten sich mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten aus. Jugendbeauftragter Holger Konrad bedankte sich zum Abschluss hochzufrieden für die tatkräftige Unterstützung bei den restlichen Vereinsmitgliedern und mitgewanderten Eltern. Das sei sicherlich nicht das letzte Hattgensteiner Jugendcamp gewesen.